Die Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und den Länderpolizeien ...


... und ihre verfassungsrechtlichen Grenzen.

 

Autor: Stefan Süss

Seiten: 185

Erscheinungsjahr: 2012

ISBN: 978-3-86293-523-9

€ 29.-
incl. MwSt.

 

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Warum sieht die deutsche Sicherheitsarchitektur ein Nebeneinander von Polizeien verschiedener Rechtsträger vor? Bereitet eine derartige Aufspaltung der polizeilichen Zuständigkeiten auf Bund und Länder in der Praxis Probleme? Hier sind es nun Schlagwörter wie das „Olympiaattentat in München 1972“, das „Gladbecker Geiseldrama“ vom Sommer 1988 oder auch die misslungene Festnahme des RAF-Terroristen Wolfgang Grams in Bad Kleinen am 27. Juni 1993, die zeigen, dass diese Zuständigkeitsverteilung bereits Todesopfer gefordert hat. Alle drei Fälle verdeutlichen, dass in einem Bundesstaat die Kooperation der unterschiedlichen Polizeibehörden unabdingbar ist – sollen derartige Szenarien verhindert werden. Inwiefern zieht dabei aber das Grundgesetz Grenzen? Dies herauszuarbeiten, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

Stefan Süss wurde in Coburg geboren. Ab 1999 studierte er Verwaltungswirtschaft an der Fachhochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung in Brühl und Lübeck und legte 2002 die Laufbahnprüfung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst ab. Von 2002 bis 2007 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Jura. Zudem war er von 2008 bis 2012 tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter in den Bereichen Verfassungs-, Verwaltungs- und Strafrecht sowie als Dozent für die Berliner Sicherheitsakademie.