School Shootings und Counter-Strike

Eine qualitative Studie zur Erforschung der Risikoeigenschaft von Ego-Shootern am Beispiel von Counter-Strike

 

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Autor: Arabella Liedtke

Erscheinungsjahr: 2015

ISBN: 978-3-86293-531-4

€ 29,00
incl. MwSt.

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In Deutschland kam es in den letzten Jahren vermehrt zu School Shootings. Die Ursachen dieser Taten werden deshalb viel diskutiert. Gewalthaltige Computerspiele, insbesondere Ego-Shooter, stehen immer wieder im Fokus der Diskussion. Die Verfasserin hat anhand einer qualitativen Studie
am Beispiel des Ego-Shooters Counter-Strike untersucht, ob entsprechende Computerspiele bei der Tatgenese von School Shootings eine Rolle spielen. Methodisch wurde zunächst auf die teilnehmende Beobachtung zurück gegriffen. Die Verfasserin hat das Spiel selbst gespielt und zahlreiche informelle Gespräche mit Spielern geführt. Den Kern der Arbeit bilden schließlich sieben qualitative Interviews mit Spielern, von denen einer ein School Shooting geplant und eine Levelkarte seiner Schule erstellt hat.

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Arabella Liedtke
wurde 1982 in Dortmund geboren. Nach dem Abitur in Dortmund studierte sie Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Münster. Im Anschluss an das erste juristische Staatsexamen arbeitete sie am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Es folgte das Rechtsreferendariat in Dortmund. Nach bestandenem zweiten juristischen Staatsexamen und Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ist Arabella Liedtke seit 2013 Strafverteidigerin in Dortmund.