"Gesamte Strafrechtswissenschaft" - Ein fallanalytischer Diskurs am Beispiel eines Kriminalromans

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Autor: Holger Plank

Seiten: 510

Erscheinungsjahr: 2017

ISBN: 978-3-86293-540-6

59,00  incl. MwSt.

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Die Strafrechtswissenschaft ist eine normative Disziplin. Sie untersucht, streng formalisiert mittels juristischer Methodenlehre, rechtstatsächliche Lebenssachverhalte auf deren strafrechtliche Relevanz. Bedarf dieser enge „materielle Ansatz“ der empirischen Erweiterung? Abgeleitet von dem Liszt`schen Leitbegriff der „Gesamten Strafrechtswissenschaft“ werden sozial­wissenschaftliche, kriminologische und krimi­nal­politische Impulse auf das Strafrecht u. a. am Beispiel der begleitenden Fallvignette des Kriminalromans „Angst“ von Dirk Kurbjuweit untersucht. Obgleich in weiten Teilen der Strafrechtswissenschaft kritisch betrachtet, vereint die „Gesamte Strafrechts­wissenschaft“ Erkenntnisse normativer und empirischer wissenschaftlicher Disziplinen und ist methodisch und fachlich geeignet, Impulse zur Fortentwicklung der Strafrechtswissenschaft als auch im kriminalpolitischen Beratungszyklus zu setzen.

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Holger Plank,
1962 in Nürnberg geboren, war nach seiner Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten zunächst im Streifendienst bei einer Polizeiinspektion eingesetzt. Nach einem berufsbegleitenden Fachhochschulstudium war er als Dienstgruppenleiter tätig und ist heute, nach seinem Studium an der Polizei-Führungsakademie (heute: Deutsche Hochschule der Polizei) im Führungsstab des Polizeipräsidiums für operative und strategische Fragen der Kriminalitätsbekämpfung zuständig. Den typischen Polizeivollzugsdienst kurzfristig unterbrechend, war er von 2008 – 2011 als Pressesprecher im Bayerischen Staatsministerium des Inneren tätig. Er schloss im Jahr 2010 an der Ruhr-Universität Bochum den berufsbegleitenden Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft ab.